Im Jahr 1973 erhielten die Hauptschüler Michael Bauer, Rudi Balkau und Ergun Can im Werkunterricht in Schramberg die Aufgabe, ein Holzprojekt zu erstellen. Statt eines typischen Werkstücks entschieden sie sich, eine Hexenmaske zu schnitzen. Mit der Hilfe ihres Lehrers Sieghart Hafner, einem erfahrenen Schnitzer und Fasnetsnarr, entstanden die ersten Masken für die zukünftigen Falken-Hexen, liebevoll „Kübel“ genannt.
Die Leidenschaft für das Schnitzen war geweckt. Michael Bauer bekam von seinen Eltern ein eigenes Schnitzwerkzeug, was den Grundstein für viele weitere Masken legte. Die Gründungsmitglieder schnitzten gemeinsam die ersten Masken in Zusammenarbeit mit dem bekannten Schramberger Maskenbauer Schaub, der den drei talentierten Schülern zusätzlichen Unterricht im Schnitzen gab.